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Cercon
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Zusammenfassung
Cercon™ besteht aus einer Yttrium-stabilisierten Zirkonoxid-Primärkrone oder einem entsprechenden Gerüst, auf dem die Keramikmasse für Hals, Dentin und Schneidebereich in Schichten aufgetragen wird, sodass ein herausragendes, metallfreies Erscheinungsbild im gesamten Mundbereich entsteht.
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Hochfester Vollkeramik-Zahnersatz aus Zirkonoxid
Zirkonoxid ist ein High-Tech-Keramikmaterial, das sich durch hervorragende Stabilität und Biokompatibilität
und eine deutlich höhere Festigkeit als andere Vollkeramikmaterialien auszeichnet. Abgesehen von
der Festigkeit weist Cercon-Zahnersatz auch exzellente ästhetische Merkmale und präzise Anpassungseigenschaften auf.
Wenn eine konventionelle Zementierung und maximale Festigkeit entscheidende Faktoren bei der Auswahl eines Vollkeramikmaterials sind, lautet die dringende Empfehlung von Sun Dental Labs, für Restaurationen entweder Cercon oder Lava Zirkonoxid zu verwenden. Hier ein Überblick über die beiden Systeme:
Cercon Zirkonoxid von Dentsply
Cercon besteht aus einer Yttrium-stabilisierten Zirkonoxid-Primärkrone oder einem entsprechenden Gerüst, auf dem die Keramikmasse für Hals, Dentin und Schneidebereich in Schichten aufgetragen wird, sodass ein herausragendes, metallfreies Erscheinungsbild im gesamten Mundbereich entsteht. Durch Hinzufügung von Yttriumoxid erreicht Cercon eine Festigkeit und Bruchzähigkeit (900 MPa), die weit über alles hinausgeht, was von anderen ästhetischen Keramikmaterialien erreicht wird. Mit Hilfe der CAM-Technologie dupliziert SDL das Präparationsmodell mit einem Modelliermaterial und entwirft eine Wachsrestauration. Die Wachsrestauration wird automatisch mit Hilfe eines Laser-Systems gescannt; danach wird die Cercon-Grundlage aus vorgesintertem Zirkonoxid in einem Zustand geringer Dichte gefräst. Die gefrästen Primärkronen bzw. Gerüste werden dann im Labor gesintert (1350°), wo sie ihre endgültige Dichte erreichen, und daraufhin mit Keramik beschichtet.
Die für Lava eingesetzte präzise CAD/CAM-Technologie produziert Primärkronen, die über eine hervorragende Randanpassung verfügen und dabei (trotz ihrer enormen Festigkeit) sehr dünn sind. Dies gibt dem SDL-Techniker die Möglichkeit, die erforderlichen Schichtungs- und Konturierungsarbeiten für ein absolut natürliches Aussehen vorzunehmen. Mit dem Lava-Vollkeramiksystem können Restaurationen hergestellt werden, die zu den haltbarsten, präzisesten und ästhetischsten Keramik-Restaurationen gehören, die heute erhältlich sind.
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Indikationen und Materialvorteile
- Eingliedrige und 3- oder 4-gliedrige Brücken für vordere und hintere Bereiche.
- Vollkeramikoption für Einsatzbereiche, in denen maximale Festigkeit gefordert wird.
- Vollkeramikoption für Einsatzbereiche, in denen eine konventionelle Zementierung erforderlich
ist - kann auf konventionelle Weise zementiert oder mit der Zahnstruktur verklebt werden.
- Verwendung für Vollkeramik-Brücken mit einer maximalen Spannbreite von 38 mm in vorderen oder hinteren Bereichen. Zirkonoxid ist das Material der Wahl für Vollkeramik-Brückenarbeiten im Seitenzahnbereich.
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Kontraindikationen
Wir empfehlen keine Federrand-Präparation, da diese keine ausreichende Reduktion für den Keramikaufbau ermöglicht, oder eine rinnenförmige Schulter, da der äuβerste Rand beim Scannen unter Umständen nicht erkannt wird.
Verklebung/Zementierung
Auf Grund der hohen Biegefestigkeit des Zirkonoxids kann Cercon auf konventionelle Weise mit dem Zement Ihrer Wahl (konventionell oder Resin-Ionomor-Klebezement) zementiert werden. Falls erforderlich, kann Cercon auch mit der Zahnstruktur verklebt werden.
Präparations-Design
Die optimale Präparation erfolgt in Form einer Schulter bzw. Abschrägung, mit einer umlaufenden Hohlkehle oder Abschrägung, die in einem Winkel von 5° oder mehr (horizontal) verläuft. Der Präparationswinkel (vertikal) sollte 4° oder mehr betragen. Der Innenwinkel der Schulterpräparation ist mit einer abgerundeten Kontur zu versehen.
Die Auswahl des richtigen Materials
für Restaurationen an Frontzähnen
Die Zahntechnik befindet sich immer noch in einer Phase der „ästhetischen Revolutionen“ die mehr Möglichkeiten der Wiederherstellung bietet als je zuvor, mit denen Sie den Bedürfnissen Ihrer Patienten noch besser gerecht werden können. Diese Vielzahl von Informationen gibt Ihnen enorme Möglichkeiten, sich optimal um Ihre Patienten zu kümmern - aus ästhetischer und funktionaler Sicht sowie im Hinblick
auf die Gesundheitsprophylaxe. Sie kann aber auch verwirrend sein, wenn es darum geht zu entscheiden, welche die beste Option für Ihre Patienten ist.
„Faktoren, die sich auf die Auswahl eines Zahnersatzes auswirken“
Von Dr. John C Cranham
Wählen Sie das für Ihren Patienten richtige Material:
Es gibt wahrscheinlich nichts Verwirrenderes als das Blättern durch die Vielzahl ästhetischer Materialien,
die für die Auswahl des richtigen Produkts in einer bestimmten Situation zur Verfügung stehen. In der Praxis neigen wir dazu, uns mit ein oder zwei Materialien vertraut zu machen und dann unsere Patienten an das Material anzupassen. Das ist nicht die beste Methode, Zahnheilkunde zu betreiben.
Seien Sie sich über Ihre Optionen im Klaren
Eine viel klügere Methode ist es, sich die Zeit zu nehmen, die Vorteile so vieler Materialien wie möglich kennenzulernen, sodass Sie konsequent das richtige Material auswählen können, um die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten zu erfüllen. Der Zweck dieser Auswahl ist es, Ihnen die erforderlichen Informationen zu verschaffen, um den optimalen Behandlungsplan für Ihre Patienten erstellen zu können.
Materialauswahlkriterien
Es gibt mindestens sechs Faktoren, die Sie bei der Auswahl des Restaurationsmaterials beachten sollten. Wir wollen hier kurz auf jeden einzelnen Faktor eingehen.
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Ästhetisches Risiko
Typischerweise sind in einem jugendlichen Lächeln 1,0-1,3 mm Zahnstruktur an der Schneidekante zu sehen. Wenn der Patient einen hohen ästhetischen Anspruch hat und beim Lächeln viel Zahnstruktur erkennen lässt (mehr als 7 mm Hypermobilität), sollten Sie ein Material wählen, das so gute kosmetische Eigenschaften wie möglich aufweist. Ist für den Patienten die Ästhetik nicht von so zentraler Bedeutung und sind die Zähne nicht so stark sichtbar, ist es sinnvoller, ein haltbareres Material zu wählen - auch wenn hier unter Umständen aus ästhetischer Sicht ein Kompromiss eingegangen wird.
Eine weitere Überlegung ist die Frage, ob die zu Grunde liegende Farbe der Frontzähne überdeckt werden muss oder ob die Farbe durch den Zahnersatz hindurch zu erkennen sein soll. Es sollte ein Material verwendet werden, dass transparent genug ist, um die natürliche Farbe durchschimmern zu lassen oder undurchsichtig genug, um eine unästhetische Grundfarbe zu überdecken.
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Okklusales Risiko
Wenn Sie eine Arbeit für einen Patienten erstellen, achten Sie darauf, jedes Anzeichen für Kiefergelenkstörungen oder -symptome, okklusale Muskelerkrankungen, Schmerzen oder Ermüdung der Kaumuskulatur (Spannungskopfschmerz), Zahnverschleiβ, Zahnmobilität ohne parodontale Destruktion oder Zahnbewegungen zu beachten. Solche Probleme sollten als Anzeichen für einen Patienten mit hohem okklusalen Risiko gewertet werden. Ästhetische Restauration sind hier
zwar immer noch eine Option, besondere Aufmerksamkeit muss hier aber der Entwicklung eines okklusalen Schemas gewidmet werden, das ein harmonisches stomatognathes System gewährleistet.
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Menge des verbleibenden Zahnschmelzes
Einer der besten Gründe für die Erhaltung der Zahnstruktur während eines Adhäsivsvorgangs ist es, eine höchstmögliche Menge verbleibenden Zahnschmelzes zu erhalten, da die kristalline Struktur des Schmelzes weitaus weniger veränderlich als die des Dentins ist. Neueste Untersuchungen zu Verblendkeramiken in den vergangenen zehn Jahren lassen vermuten,
dass sechs von sieben fehlgeschlagenen Restaurationen (Anteil der fehlgeschlagenen Restaurationen 4%) nur teilweise mit dem Dentin verklebt waren. Zwar zeigt die Erfolgsquote, welch gute Resultate mit Verblendkeramiken erzielt werden, sie macht aber auch deutlich, dass so viel Zahnschmelz wie möglich erhalten werden sollte.
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Menge und Qualität des verbleibenden Dentins
Neueste Studien beschäftigen sich auch mit der Frage, wie die Verklebung mit sklerotischem und kariösem Dentin sich auf die Festigkeit auswirkt. Zwar ist im Mundinnern ein vorhersagbarer Erfolg der Verklebung ohnehin schwer zu erzielen, aber es scheint auch eine Verbindung zwischen der Festigkeit der Verklebung und der Art des vorhandenen Dentins zu existieren. Eine gute Daumenregel lautet hier, eine traditionell zementierte Restauration vorzusehen, wenn es Bereiche verfärbten Dentins gibt, die ohne Betäubung keine Empfindlichkeit gegenüber kaltem Wasser, einem Luftstrahl oder der Präparation aufweisen. Solche Anzeichen können darauf hinweisen, dass das feuchte Netz aus Collagen innerhalb des Dentins erhebliche Veränderungen aufweist und damit die erforderliche optimale Klebefestigkeit beeinträchtigt.
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Möglichkeit der Aufrechterhaltung einer 100%-igen Isolation
I Wenn während des Adhäsivsvorgangs keine 100%-ige Isolation aufrechterhalten werden kann, ist ein Misserfolg vorprogrammiert. Tiefe subgingivale Restaurationen, Patienten mit eingeschränkter Kieferöffnung oder jeder andere Bereich, in dem keine Isolation möglich ist, sind klassische Beispiele für klinische Situationen, in denen traditionelle Zementierungen angeraten sein können.
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Wunsch nach maximaler Zahnerhaltung
Allgemein wird empfohlen, nur so viel von der Zahnstruktur wegzunehmen, wie für eine maximale Ästhetik sowie ausreichende Verankerung und Widerstandsfähigkeit erforderlich ist, und die verbleibende Zahnstruktur zu erhalten.
Literaturhinweise
- Spear F: The maxillary central incisor edge: a key to esthetic and functional treatment planning. Compend Cant Educ Dent 20 (6): S 12-S 16, 1999.9. Garber DA: Porcelain laminate veneers: ten years later. Part I: Tooth preparation. J Esthet Dent 5(2):56-S9, 1993.
- Dawson P: Evaluation, Diagnosis, and Treatment of Occlusal Problems. C.V. Mosby, 1989.
- Dumfahrt H, Schaffer H: Porcelain laminate veneers, a retrospective evaluation after 1 to 10 years of service: Part II: Clinical results. Int J Prothodont 13(I):9-I 8, 2000.
- Yoshiyama M, Urayama A, Kimoch T, et al: Comparison of conventional vs self-etching adhesive bonds to caries-affected dentin. Oper Dent 25 (3): 163-169, 2000.
- Nakajima M, Ogata M, Okuda M, et al: Bonding to caries-affected dentin using self-etching primers. Am J Dent 12(6):309-3 14, 1999.
- Nakabayashi N, Pashley D: Hybridization of Dental Hard Tissues. Quintessence Publishing Co., 1998.
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